Daten von Some Pharmaceutical Company - kuratiert von Toby Galbraith - aktualisiert am 14 July 2016

Indikation(en)

Substitutionstherapie bei Opioidabhängigkeit im Rahmen medizinischer, sozialer u. psychotherapeutischer Maßnahmen. Insbes. für die erste Substitutionstherapie von Opioid-Abhängigen mit kürzerer Dauer der Suchterkrankung u. weniger verfestigten Suchterkrankungen. Zur Beh. von Erw. über 18 J. die einer Suchtbehandl. zugestimmt haben.

Beschreibung, Darreichungsform und Dosierung

Beschreibung
1 Sublingualtbl. enth.: Buprenorphin-HCl 0,432 mg/2,16 mg/8,64 mg (entspr. 0,4 mg/2 mg/8 mg Buprenorphin).
Darreichungsform
SUBUTEX 0,4 mg/-2 mg/-8 mg
Dosierung
Lactose 1H2O, Mannitol, Maisstärke, Povidon K 30, Citronensäure, Natriumcitrat, Magnesiumstearat.

Vorsichtsmaßnahmen, Nebenwirkungen and Gegenanzeigen

Besondere Vorsichtsmaßnahmen
Schwere respiratorische Insuffizienz, schwere Leberinsuffizienz, akuter Alkoholismus od. Delirium tremens, Behandl. mit Monoaminooxidasehemmern. Kdr. u. Jugendl. unter 18 J. (keine Erkenntnisse zu Wirksamkeit u. Unbedenklichkeit).
Nebenwirkungen
A 85 b, c

Wechselwirkungen

A 85 b, d, e, g-i. Dos. herabsetzen bei: Asthma bronchiale od. respiratorischer Insuffizienz; Niereninsuffizienz; Leberinsuffizienz. Bes. sorgfältige Überwach. bei: Pat. mit bekannter od. vermuteter EKG-Veränd. (Verläng. des QT-Intervalls) od. Elektrolyt-Ungleichgewicht, insbes. Hypokaliämie. Atemdepression. Es wurden unter SUBUTEX einige Todesfälle infolge einer Atemdepression beschrieben, insbes. bei komb. Anw. mit Benzodiazepinen od. wenn Buprenorphin nicht gemäß der Fach-/Gebrauchsinfo angewendet wurde. Jede Benzodiazpinanw. bei Opiat/-Opioidabhängigen ist kontraindiziert! Sollte dennoch im Einzelfall eine Benzodiazepinbehandl. für indiziert gehalten werden: individuelle Dosistitrierung notwendig u. Pat. sorgfältig überwachen. Hepatitis, hepatische Ereignisse. Während der Beh. keine alkoholischen Getränke. Die gleichz. Anw. von zentral-dämpfenden AM, and. Opioidderivaten (Analgetika u. Antitussiva), bestimmten Antidepressiva, sedativen H1-Rezeptorantagonisten, Barbituraten, Anxiolytika, Neuroleptika, MAO-Hemmern, Clonidin u. verwandten Substanzen erfordert ärztliche Überwachung. Gefahr einer weiteren Erhöh. des cerebrospinalen Drucks bei schweren Kopfverletzungen. SUBUTEX kann die Diagnose od. den klinischen Verlauf bei Patienten mit akuten abdominalen Krankheitszuständen verschleiern.

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Kategorie Wert
Hersteller Essex Pharma